• Dr. Jochen Rath, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek • Mit dem „Regulativ über die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter” vom 9. März 1839 griff Preußen in bis dahin noch nicht gekannter Weise nachhaltig in die Arbeitsverhältnisse von Kindern und Jugendlichen in Fabriken und im Bergbau („Berg-, Hütten- und Pochwerken”) ein. Das Gesetz gilt als erste arbeitsschutzrechtliche Maßnahme … Weiterlesen 9. März 1839: Preußen erlässt „Regulativ über die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter“ – Kinderarbeit in Bielefeld
5. Februar 1954: Einweihung des Kreishauses an der August-Bebel-Straße
• Dagmar Giesecke, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek • „Wir beehren uns, Sie zu der am Freitag, dem 5. Februar 1954, nachmittags 16 Uhr, stattfindenden feierlichen Einweihung des Kreishauses des Landkreises Bielefeld, Bielefeld, August-Bebel-Straße, ergebenst einzuladen”, mit diesen Worten verschickte der Oberkreisdirektor Helmut Schütz am 29. Januar 1954 die Einladungen zur Eröffnung des neuen Kreishauses. … Weiterlesen 5. Februar 1954: Einweihung des Kreishauses an der August-Bebel-Straße
1214: Ersterwähnung Bielefelds als Stadt
• Dr. Jochen Rath, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek • Bielefelds Ersterwähnung als Stadt datiert von 1213 – so behauptet es zumindest Wilhelm Fricke 1887 in seiner „Geschichte der Stadt Bielefeld und der Grafschaft Ravensberg” – oder 1221, schließlich feierte Bielefeld 1921 sein 700. Stadtjubiläum! Bevor jedoch die Feierlichkeiten des 800. Stadtjubiläums Bielefelds ins Rutschen geraten, Veranstalter … Weiterlesen 1214: Ersterwähnung Bielefelds als Stadt
10. Dezember 1913: Die Stadtverordnetenversammlung beschließt den Ankauf der Heeper Fichten
• Dagmar Giesecke, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek • „Der Kampf um die Heeper ‚Fichten‘ ist entschieden, monatelang hat er gedauert und wenn man heute zurückschaut auf die lange Zeit, die von den ersten Verhandlungen an bis zu ihrem Abschlusse verlaufen ist, dann kann man – auch wenn man sich zu den Gegnern des Projektes … Weiterlesen 10. Dezember 1913: Die Stadtverordnetenversammlung beschließt den Ankauf der Heeper Fichten
2. November 1938: Das „arisierte“ Traditionsunternehmen „M. Mosberg“ wird endgültig abgemeldet
• Dr. Jochen Rath, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek • 1938 erfasste das Deutsche Reich eine regelrechte Arisierungswelle. Immobilien – Häuser und Grundstücke – und Unternehmen aus jüdischem Eigentum gingen größtenteils zu Spottpreisen an „Arier” über. Auch der Mitte des 19. Jahrhunderts in Bielefeld gegründete Berufsbekleidungshersteller „M. Mosberg” blieb nicht verschont. Am 2. November 1938 … Weiterlesen 2. November 1938: Das „arisierte“ Traditionsunternehmen „M. Mosberg“ wird endgültig abgemeldet
18. Oktober 1938 – Eingang des ersten Antrags auf Beischreibung eines jüdischen Zwangsvornamens beim Standesamt Bielefeld
• Dr. Jochen Rath Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek • Am 17. August 1938 wurde die Reihe der seit 1933 gegen die jüdische Bevölkerung erlassenen Sondergesetze in Deutschland um ein weiteres ergänzt. Deutsche Jüdinnen und Juden wurden nunmehr verpflichtet, ab dem 1. Januar 1939 einen ergänzenden Vornamen zu führen: Männer „Israel”, Frauen „Sara”, den sie wiederum … Weiterlesen 18. Oktober 1938 – Eingang des ersten Antrags auf Beischreibung eines jüdischen Zwangsvornamens beim Standesamt Bielefeld
12. September 1948: Enthüllung des Gedenksteines für politisch Verfolgte auf dem Sennefriedhof
• Dagmar Giesecke, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek • „Mehrere hundert Teilnehmer fanden sich am Sonntagnachmittag auf dem Sennefriedhof ein, um an einer Gedächtnisstunde für die Opfer des Nationalsozialismus teilzunehmen, zu der VVN, Parteien, Kirchen, Gewerkschaft und Jugend eingeladen hatten. Nach der Niederlegung von Kränzen an den schlichten Grabhügeln der dreizehn Bielefelder Opfer, wurde das Mahnmal enthüllt. … Weiterlesen 12. September 1948: Enthüllung des Gedenksteines für politisch Verfolgte auf dem Sennefriedhof
1. August 1928: Die Straßenbahn fährt nicht mehr durch die Bielefelder Altstadt
• Bernd J. Wagner, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek • „Als Bielefeld-City, die Obern- und Niedernstraße, heute Morgen die Augen aufschlug, füllten sich die eben aufgeschlagenen Augen mit Tränen. Über Nacht war sie ihres liebsten Verkehrsmittels, der Straßenbahn, beraubt worden.” Mit diesen pathetischen, aber wohl nicht ernst gemeinten Worten kündigte die Westfälische Zeitung am 1. August … Weiterlesen 1. August 1928: Die Straßenbahn fährt nicht mehr durch die Bielefelder Altstadt
13. Juli 1663: Ersterwähnung der Apotheke am Alten Markt in Bielefeld
• Dr. Jochen Rath, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek • Ersterwähnungen leiten sich häufig aus indirekten Hinweisen ab, so auch im Fall der Apotheke am Alten Markt in Bielefeld: Der ortsansässige Apotheker Bernhard Flochmann beschwerte sich am 13. Juli 1663 bei der kurbrandenburgischen Regierung über den Rat Bielefelds, nachdem dieser ihm bei Geldstrafe verboten hatte, seine … Weiterlesen 13. Juli 1663: Ersterwähnung der Apotheke am Alten Markt in Bielefeld
4. Juni 1913: Die Frauenherberge in der Spindelstraße 7 wird eingeweiht
• Dagmar Giesecke, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek • „Die feierliche Einweihung der neuen Herberge fand am Mittwoch in dem festlich geschmückten Hause statt. Der Vorstand der Ortgruppe des Deutsch-Ev. Frauenbundes, Vertreter der städtischen Behörden, die Geistlichen der verschiedenen ev. Gemeinden sowie diejenigen Damen, die durch ihre Arbeit mit der Herberge Fühlung haben, nahmen Teil … Weiterlesen 4. Juni 1913: Die Frauenherberge in der Spindelstraße 7 wird eingeweiht










