27. Februar 1944: Bielefelder HJ-Angehörige werden in die NSDAP überführt

• Dr. Jochen Rath, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek  •

 

Für die im Mittelpunkt der Veranstaltung Stehenden muss es ein besonders eindrücklicher, vielleicht sogar unvergesslicher Tag gewesen sein, als sie am 27. Februar 1944 in Bielefeld aus der Hitlerjugend in die NSDAP übernommen, Parteigenossen („Pg.“) wurden. So wie andere ausgewählte HJ-Angehörige im ganzen Deutschen Reich hatten auch sie eine Einladung erhalten, den Aufmarsch geübt, die Uniform akkurat angelegt, alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen und die Parteiaufnahme wohl als Auszeichnung persönlicher Leistungen empfunden – und schließlich anscheinend (oder doch nur scheinbar?) jegliche Erinnerung an Tag und Anlass verloren.

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Bericht der Westfälischen Neuesten Nachrichten v. 28. Februar 1944 über die NSDAP-Aufnahme von HJ-Angehörigen in Bielefeld; Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,2/Zeitungen

Am 27. Februar 1944 zelebrierten verschiedene NSDAP-Ortsgruppen in Bielefeld die Aufnahme von HJ-Angehörigen in die Partei. In kleinen Feiern legten Jungen und Mädchen aus den Jahrgängen 1926/27 ein Treuegelöbnis auf den „Führer“ Adolf Hitler ab, zu dessen Geburtstag am 20. April die Aufnahme der 1926 geborenen als formell gelten sollte, wie die Westfälischen Neuesten Nachrichten (WNN) am 28. Februar 1944 berichteten. In der HJ hätten die Jugendlichen notwendigen Einsatz gezeigt, die Parteizugehörigkeit gehe aber weiter: „Doch wer gläubigen Herzens ist, wer den Fanatismus des Bekenners und die sittliche Kraft zum Vorbild hat, wird in seinem neuen Pflichtenkreis bestehen können“, so die WNN in ihrem Bericht über die Feierstunde in der Turnhalle der Gadderbaumer Volksschule. Die Ortsgruppen Fritz Homann und Nebelstor feierten die Aufnahmen im Haus des Handwerks am Papenmarkt.

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Das „Haus des Handwerks“ am Papenmarkt in Bielefeld; Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,3/Fotosammlung, Nr. 11-873-30

Öffentliche Parteiaufnahmen aus der HJ heraus hatte es in Bielefeld spätestens seit 1941 jährlich gegeben. So feierten die Ortsgruppen Kesselbrink und Horst Wessel Ende September 1941 dieses im Helmholtzgymnasium. Die Westfälische Zeitung (WZ) zitierte einen Hitlerjungen am 29. September 1941, dass „sie in der Partei wirkliche Soldaten für das ganze Leben“ würden. Am 28. September 1942 berichtete die WZ von „schlichte[n] Feierstunden“ meist mehrerer Ortsgruppen, die jeweils „vielleicht jeweils ein halbes Dutzend“ Jugendlicher übernahmen. Durch Front- und Arbeitseinsatz war wenig Publikum anwesend, die den „feierlichen Augenblick der Uebernahme in die verschworene Kampfgemeinschaft Adolf Hitlers, die NSDAP., und anschließend die Ueberführung in eine der Gliederungen zu erleben“. Noch martialischer titelte die WZ am 19. April 1943, also wenige Wochen nach dem Untergang der 6. Armee in Stalingrad: „Dein Leben dem Führer!“ – „Einige hundert Jungen und Mädel rückten aus den Jugendorganisationen in die Partei auf.“ In der Gaststätte Bracksiek nahm die Ortsgruppe „Johannisberg“ ein knappes Dutzend neue Parteigenossen auf.

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Darstellung der HJ-Organisation; aus: Max Eichler, Du bist sofort im Bilde – Lebendig-anschauliches Reichsbürger-Handbuch, Erfurt 1941, S. 79

Die Hitlerjugend (HJ) war eine 1926 gebildete nationalsozialistische Jugendorganisation für Jungen und Mädchen ab dem 10. Lebensjahr. Ihr Ziel war es, die Jugendlichen mit der NS-Ideologie vertraut zu machen und völkisch-rassistische Weltanschauung zu indoktrinieren. Zusätzlich wurden die Mitglieder auf ihre zukünftige Rolle in der Gesellschaft und in einem nationalsozialistischen Staat sowie im Militär vorbereitet. Jungen traten zunächst dem Deutschen Jungvolk (DJ) bei und wechselten mit dem 14. Lebensjahr in die Hitler-Jugend, Mädchen dagegen gingen vom Jungmädelbund zum Bund Deutscher Mädel (BDM) über. In Bielefeld entstand die erste HJ-Gruppierung im Oktober 1930 mit 37 Mitgliedern. Schon drei Jahre später gab es fünf bis sechs Fähnlein mit je drei Jungzügen, die jeweils 70 bis 90 Köpfe stark waren. Zu den bereits vorhandenen Gruppen kamen „Gefolgschaften“ in Ubbedissen, Stieghorst, an der Fröbelschule, an der Diesterwegschule und an der damaligen Helmholtz-Oberrealschule. Der Bielefelder BDM entstand 1931 unter der Führung von Magdalene Vogt mit vorerst 20 Mädchen.

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Gesetz über die Hitlerjugend v. 1. Dezember 1936; Reichsgesetzblatt I v. 3. Dezember 1936, S. 993

Schülerinnen und Schüler, die in der HJ organisiert waren, nahmen ab 1934 samstags am „Staatsjugendtag“ teil, während die übrigen die Schule besuchen mussten. 1935 nahmen in Bielefeld knapp 48 % der 6.573 Schülerinnen und Schülern an dieser Veranstaltung teil. Offensichtlich spülten auch Vergünstigungen dieser Art noch nicht ausreichend Kinder und Jugendliche in die HJ, so dass andere politische Jugendverbände seit 1933 zerschlagen und der Einfluss kirchlicher Jugendorganisationen vermindert wurde. Jugendvereine wurden „gesäubert und in Besitz genommen“. So wurde das Heim der Sozialistischen Arbeiterjugend in der Melanchthonstraße am 20. März 1933 zu einem HJ-Heim umgewidmet. Nachdem das städtische Jugendheim am Niedermühlenkamp ebenfalls übernommen worden war, berichtete der „Westfälische Beobachter“: „Jawohl es wird aufgeräumt in Deutschland […]. Deutschlands Jugend ist erwacht und marschiert hinter der Fahne der nationalsozialistischen Bewegung.“

1936 schloss das „Gesetz über die Hitlerjugend“ den Gleichschaltungsprozess ab:

„§ 1 Die gesamte deutsche Jugend innerhalb des Reichsgebietes ist in der Hitlerjugend zusammengefaßt.

§ 2 Die gesamte deutsche Jugend ist außer in Elternhaus und Schule in der Hitlerjugend körperlich, geistig und sittlich im Geiste des Nationalsozialismus zum Dienst am Volk und zur Volksgemeinschaft zu erziehen.“

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Antreten der Schüler der Helmholtz-Oberrealschule am 30. Januar 1936 anlässlich des Jahrestages der „Machtergreifung“. Die Schule hisste als erste in Bielefeld die HJ-Fahne, da mehr als 90 % der Schülerschaft zur HJ oder DJ zählten; Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 150,10/Helmholtz-Gymnasium, Nr. 249: Bericht über das 39. Schuljahr, 1935-1936

Das Regime hatte die Parteijugend durch Druck und per Gesetz zur Staatsjugend entwickelt: 1939 zählte die HJ 8,7 Millionen Mitglieder, das waren 98 % der deutschen Jugendlichen. Im Januar 1936 hatten an der Helmholtzschule bereits 92 % der HJ oder dem DJ angehört, am Ratsgymnasium waren es im April 1940 genau 91,1 %. 1941 bestand der HJ-Bann 158 in Bielefeld aus vier Stämmen (I – IV) mit 15.129 Jugendlichen. Die 13 gebildeten einzelnen Ortsgruppen zählten zwischen 800 und 1.920 Angehörigen, wobei in sechs Doppel-Verbänden jeweils Ortsgruppen mit hohen Kopfzahlen (1.170 bis 1.920) zusammengeführt worden waren. Am 4. April 1945 endete für Bielefeld der Zweite Weltkrieg. NSDAP und ihre Gliederungen samt der HJ wurden am 10. Oktober 1945 verboten.

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Hans Werner Henze (1926-2012); Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,10/Zeitgeschichtliche Sammlung, Nr. 4774: Programmhefte Städtische Bühnen Bielefeld, 1952-1953

Seit 2007 debattieren Medien, Forschung und Betroffenen immer wieder die Funde der NSDAP-Mitgliedskarten von Prominenten aus Politik, Kultur und Wissenschaft, die zumeist in jungen Jahren „Pg.“ geworden waren. Unter diesen war auch die des in Gütersloh geborenen Komponisten Hans Werner Henze (1926-2012), der 1942 für einige Monate das Bielefelder Ratsgymnasium besucht hatte und im selben Jahr an die Staatsmusikschule in Braunschweig gewechselt war, deren drei Orchesterschulen auch der „vormilitärischen Erziehung sowie der Kulturarbeit der Hitler-Jugend“ dienen sollten. Im Februar 2009 entbrannte eine kurzzeitige Debatte, in die sich Henze selbst einschaltete und eine Parteimitgliedschaft als „phantomatisch“ bezeichnete, also nicht erklären konnte. Sein Biograph Jens Rosteck rätselte zunächst: „Handelt es sich um einen Spuk, um eine Banalität oder um vielsagende Verdrängung bzw. schamvolle Amnesie?“, stellte aber angesichts des Gesamtwerks und persönlichen Haltung Henzes gegen Faschismus und Krieg eine wissenschaftlich-kritische Vertiefung hintan. Johannes Altenberend untersuchte 2018 Henzes kurze Schullaufbahn am Ratsgymnasium in Bielefeld und dessen Erinnerungen hieran und resümierte: „Vergessen […] gehört zum autobiographischen Gedächtnis ebenso wie das Verblassen von Erinnerungen und absichtliches Nichterinnernwollen und Verdrängen.“ Es bleibt zunächst offen, ob diese Einschätzung auch für eine NSDAP-Mitgliedschaft gelten kann, die Henze mit Millionen anderen offensichtlich gemeinsam hatte.

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Übersicht der Kopfstärke des HJ-Banns 158 in Bielefeld 1940; Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 108,2/Magistratsbauamt, Nr. 69: Bereitstellung von Gebäuden für die Hitlerjugend; Bau eines HJ-Heims, 1935-1940

Michael Buddrus bezeichnete 2003 in einem Gutachten die Versuche, Parteiaufnahmen als Massenphänomen ohne eigene Einwilligung darzustellen, als „Legenden, die ihren Ausgangspunkt in Entlastungsbemühungen der unmittelbaren Nachkriegszeit hatten und durch häufige Kolportage zu einem gern bemühten ´Allgemeingut´ avancierten, das mit der historischen Wirklichkeit allerdings nichts zu tun hat“. Ihm pflichtete Armin Nolzen 2009 bei, der für Kollektivaufnahmen, die Ortgruppen oder HJ-Führer eigenmächtig und verfahrenswidrig initiiert hätten, „bislang keinen einzigen empirischen Beweis“, sondern allein den eigenhändig unterschriebenen Aufnahmeantrag derer als ausschlaggebend erkannte, die für den Parteieintritt als „würdig“ erachtet worden waren. Ein Aufnahme-Automatismus für HJ-Angehörige ist demnach bislang ebenso wenig nachweisbar wie massenhafte Anmeldungen durch Ortsgruppen ohne Einwilligung der Betroffenen, deren Unterschrift auf dem Antrag notwendig war, denn da war die Reichsschatzmeisterei der NSDAP penibel: Bei Einsendungen von hunderten gebündelten Anträgen aus den Parteigauen wurden einzelne wegen fehlender Unterschriften zurückgesandt. Bis auf Weiteres nicht belegbar ist die Bewertung des Historikers Norbert Frei von 2007: „Es gab augenscheinlich beides: die strenge Ordnungsrhetorik des Aufnahmeprocederes und die schlampige Realität der Aufnahmen.“ Die aktenkundigen Nachweise in den Archiven zeugen nämlich kaum von einer Nachlässigkeit, sondern atmen eine Akribie bis Pedanterie, wie man sie auch aus anderen Zusammenhängen des Nationalsozialismus kennt, der z. B. die Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung über die Finanzämter organisierte und eigentümlich gewissenhaft belegte.

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Berichterstattung im Mantelteil der WNN v. 28. Februar 1944; Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,2/Zeitungen

Die Liste derjenigen Persönlichkeiten, die sich eine Parteiaufnahme nicht erklären konnten, ist lang: Politiker wie Peter Boenisch oder Horst Ehmke, der spätere Holocaust-Forscher Martin Broszat, die Germanisten Walter Jens, Walter Höllerer und Peter Wapnewski oder Schriftsteller und Künstler wie Martin Walser, Dieter Hildebrandt, Siegfried Lenz, Hermann Lübbe, Tankred Dorst, Dieter Wellershoff oder eben Henze. Bei den Diskussionen ging und geht es kaum darum, einen Parteieintritt vorzuwerfen, der kaum zu vermeiden und ohnehin ein Massenereignis (7,7 Millionen „Pg.“) war, sondern um den eigenen Umgang nach 1945 damit: Warum keine offene Erklärung, sondern Verdrängen und Vergessen? Oder handelt es sich vielleicht um einen ebenso verbreiteten wie erklärbaren Schutzreflex, derartige Vorgänge aus der Erinnerung zu tilgen? „Aussage steht gegen Aussage. Karteikarte gegen Erinnerung“, schrieb Malte Herwig, der spätere „Flakhelfer“-Autor, in der „Zeit“ v. 10. Juni 2009. Nun steht bei einigen Betroffenen auch zeitgenössische Berichterstattung gegen spätere Verdrängung, denn die Artikel über öffentliche Gelöbnisse und Aufnahmen beweisen zwar keine aktive Unterschrift auf einem Formular, aber belegen bei vielen möglicherweise die miterlebte eigene Aufnahme und verweisen auf eine besondere „Leistung“ in der HJ, die für eine Parteiaufnahme qualifizierte. Demnach handelte es sich bei der Überführung in die NSDAP normalerweise um eine, für den Nationalsozialismus so typische, Elitenauswahl.

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Kommentar im Lokalteil der WNN v. 28. Februar 1944; Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,2/Zeitungen

Die Lokalberichterstattung offenbart keine Gesamtzahlen der Parteiaufnahmen für Stadt und Kreis Bielefeld. Der Bericht über die Ortsgruppe Gadderbaum, wo sieben Jungen und 14 Mädchen in die NSDAP aufgenommen wurden, lenkt den Blick auf eben jenen wichtigen Umstand: 1926/27 hatte das dortige Standesamt 485 Geburten beurkundet, von denen 1944 nur 18 in die Partei aufgenommen wurden – sicherlich waren manche verzogen oder verstorben, andere hingegen zugezogen. Dennoch klingen die geringen Aufnahmezahlen auch in angepassten Relationen zumindest für Gadderbaum nicht nach einem gesteuerten Massenphänomen. Ein Blick in den Mantelteil beider Zeitungen liefert die Begründung: Aufgenommen wurden nicht die kompletten Jahrgänge, sondern nur die „Besten“, die sich „während ihrer Dienstzeit in der nationalsozialistischen Jugendbewegung durch Haltung und Leistung besonders ausgezeichnet“ hatten. Vollzogen wurde die Aufnahme im Rahmen des ersten „Weltanschaulichen Monatsappells“, den Reichsjugendführer Artur Axmann (1913-1996) für 1944 ausgerufen hatte. Unter dem Titel „Die Jungen“  hatten die WNN am 26. Februar 1944 die Parteiaufnahme am nächsten Tag kommentiert: „Nicht jeder Junge und jedes Mädel wird automatisch in den Orden der NSDAP. aufgenommen werden, wer aber morgen den Treueeid auf den Führer leistet, der muß sich darüber klar sein, daß dieser Schwur ihn ewig bindet. Diese Jugend und die, die aus der Front der Waffen wieder zu ihr stoßen, werden dereinst des Führers Willen und Vermächtnis vollstrecken und niemand wir sie mehr an ihre Pflicht zu mahnen brauchen.“ Was bedeutet die ausschließliche Aufnahme der „Besten“ für diejenigen, die sich an eine Parteizugehörigkeit nicht erinnern können? Waren sie – aus welchen Gründen auch immer (qualifizierte vielleicht schon besonderes musikalisches Talent?) oder gar ohne eigenes Zutun – als die „Besten“ tatsächlich aufgefallen oder bloß als solche eingestuft worden oder aufgrund unzulässiger, bislang unbewiesener Initiativen lokaler Parteieiferer etwa doch nur einfache „Karteigenossen“?

 

Quellen

  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 108,2/Magistratsbauamt, Nr. 69: Bereitstellung von Gebäuden für die Hitlerjugend; Bau eines HJ-Heims, 1935-1940
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 150,10/Helmholtz-Gymnasium, Nr. 249: Bericht über das 39. Schuljahr, 1935-1936
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 150,14/Ratsgymnasium, Nr. 225: Hitlerjugend (HJ), 1933-1944
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 150,14/Ratsgymnasium, Nr. 499: Nachweisungen der Schüler in Jugendbünden, 1933-1942
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,1/Westermann-Sammlung, Nr. 58: Hitler und NSDAP, 1933-1943; Nr. 80: NSDAP, Organisationen, 1940-1944
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,2/Zeitungen: Westfälische Neueste Nachrichten, Westfälische Zeitung
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,3/Fotosammlung, Nr. 11-873-30 (Haus des Handwerks) u. 91-11-55 (Hitlerjunge)
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,10/Zeitgeschichtliche Sammlung, Nr. 4774: Programmhefte Städtische Bühnen Bielefeld, 1952-1953 (Porträt Hans Werner Henze)

Literatur

  • Altenberend, Johannes, „… aus dem Gymnasium verbannt“. Autobiographie als historische Quelle – Hans Werner Henze und sein Verhältnis zum Bielefelder Gymnasium, in: Ravensberger Blätter 2018, Heft 2, S. 42-50
  • Benz, Wolfgang, Wie wurde man Parteigenosse? Die NSDAP und ihre Mitglieder, Frankfurt/M. 2009
  • Buddrus, Michael, War es möglich, ohne eigenes Zutun Mitglied der NSDAP zu werden? Gutachten des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin für das Internationale Germanistenlexikon 1800-1950, in: Zeitschrift für Geschichte der Germanistik 23/24 (2003), S. 21-26
  • Eichler, Max, Du bist sofort im Bilde – Lebendig-anschauliches Reichsbürger-Handbuch, Erfurt 1941
  • Henze, Hans Werner, Reiselieder mit böhmischen Quinten. Autobiographische Mitteilungen 1926-1995, Frankfurt a. M. 2016 (Erstausgabe 1996)
  • Herwig, Malte, Die Flakhelfer. Wie aus Hitlers jüngsten Parteimitgliedern Deutschlands führende Demokraten wurden, München 2013
  • Kellerhoff, Sven Felix, Die NSDAP. Eine Partei und ihre Mitglieder, Stuttgart 2017
  • Klönne, Arno, Jugend im Dritten Reich – die Hitler-Jugend und ihre Gegner, Köln 3. Aufl. 2008
  • Nolzen, Armin, Vom „Jugendgenossen“ zum „Parteigenossen“. Die Aufnahme von Angehörigen der Hitler-Jugend in die NSDAP, in: Wolfgang Benz, Wie wurde man Parteigenosse? Die NSDAP und ihre Mitglieder, Frankfurt/M. 2009, S. 123-150
  • Reibel, Carl-Wilhelm Das Fundament der Diktatur. Die NSDAP-Ortsgruppen 1932-1945, (Diss. Mainz 2000) Paderborn 2002
  • Reichsgesetzblatt I v. 3. Dezember 1936, S. 993: Gesetz über die Hitlerjugend v. 1. Dezember 1936
  • Rosteck, Jens, Hans Werner Henze – Rosen und Revolutionen. Die Biographie, Berlin 2009

 

 

Erstveröffentlichung: 01.02.2019

Hinweis zur Zitation:
Rath, Jochen, 27. Februar 1944: Bielefelder HJ-Angehörige werden in die NSDAP überführt, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld,
https://historischer-rueckklick-bielefeld.com/2019/02/01/01022019, Bielefeld 2019

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