19. Oktober 1871: Geburt der Schriftstellerin Josefa Metz in Minden

• Dr. Jochen Rath, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld •

„Dichterin der Kinderseele“ wird sie genannt. Josefa Metz (1871-1943) wuchs in Minden und Bielefeld auf, feierte literarische Erfolge vor allem in Berlin und Wien, ihre Werke wurden deutschlandweit aufgeführt. Und dennoch: Bielefeld blieb für sie zeitlebens ein Anker. Das Turmzimmer im elterlichen Haus Detmolder Straße 4, da wo heute das Haus Kreuzstraße 1 steht, war stets der Rückzugsraum für schriftstellerisches Schaffen, war Krähennest und Ausguck, wenn neue Gedanken zu fassen waren. Ihr Neffe Dr. Philipp Josef Metz schrieb hierzu: „Das Haus erhielt hoch oben ein kleines Zimmer – das Turmzimmer – und das wurde von Tante Josefa bewohnt. Dort wohnte und arbeitete sie, wenn sie nach Haus kam von München oder Berlin. Sie schrieb dort ihre Geschichte. ´Didi und Konsorten´ und die vielen anderen.“ Dieses Turmzimmer erscheint in vielen Dokumenten, die das Leben und Werk von Josefa Metz und ihrer Familie illustrieren. Zu sehen ist es heute im Stadtbild nicht mehr, denn wegen schwerer Bombenschäden wurde die Villa Metz 1953 abgebrochen.

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Josefa Metz (1871-1943); Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,3/Fotosammlung, Nr. 61-13-50

Josefa Metz kam am 19. Oktober 1871 in Minden als jüngstes von sieben Kindern des in Warendorf geborenen Justizrats und Rechtsanwalts Philipp Metz (1827-1887) und seiner weit entfernt verwandten Frau Elvira Metz geb. Metz (1834-1922) zur Welt, die aus Münster stammte. Der Bruder Joseph (1860-1870) war bereits vor ihrer Geburt verstorben. Das für Nichtchristen seinerzeit geführte „Juden- und Dissidentenregister“ Minden hält die Vornamen übrigens als „Josepha Augusta“ fest. Im Jahr 1879 verzog die Familie, die jüdischen Glaubens war, nach Bielefeld, Niederwall 15, 1884 in das vom Vater neu erbaute Haus Detmolder Straße 4. Dieser erlag am 18. Juli 1887 einem Herzversagen. Im selben Jahr verließ Josefa Metz die Töchterschule (später Auguste-Viktoria-Schule, Bavinkgymnasium, heute Gymnasium am Waldhof). Ihre Brüder Ernst Elias (1861-1923) und Hans Armin (1875-1943) studierten Jura, Berthold (1863-?) wanderte als Eisenbahningenieur in die USA aus, über die Schwester Recha (1864-1932) ist wenig bekannt, die Schwester Paula (1866-1941) blieb unverheiratet in Bielefeld.

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Meldebuch der Stadt Bielefeld 1879; Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 300,5/Handschriften, gebunden, Nr. 150, Bd. 10: Melderegister 1878-1880, hier fol. 158v

Am 4. Mai 1894 verzog Josefa, die eine Pigmentstörung hatte, lt. einem Eintrag auf der Meldekarte der Eltern erstmalig nach Berlin. Möglicherweise lebte sie bis 1899 bei ihrem Bruder Ernst Elias in Bielefeld, erst in jenem Jahr ist ein endgültiger Umzug von Bielefeld nach Berlin verbürgt. 1909 lebte sie in München. Bis 1918 folgten mehrfache Umzüge zwischen Bielefeld und Berlin, wofür wechselnde Wohnadressen genannt sind. 1925 wurde sie von Bielefeld nach „auf Reisen“ (vermutlich nach Berlin) abgemeldet. Immer wieder kehrte Josefa Metz nach Bielefeld zurück und belegte dort das „Turmzimmer“, um dort zu wohnen und zu schreiben. Dieses faszinierte sogar den „Schachnovellen“-Autor Stefan Zweig (1881-1942), der Josefa Metz in Berlin kennengelernt hatte. Am 25. August 1906 schrieb er ihr nach einer Bahnfahrt durch Bielefeld: „Denken sie sich, wie ich mir den Hals nach Ihrem Turm ausgereckt habe, als ich durch Bielefeld fuhr!“.

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Die Villa Metz an der Detmolder Straße 4 (heutiger Standort Kreuzstr. 1) in der Bildmitte mit dem Turmzimmer, ca. 1915; Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,3/Fotosammlung, Nr. 11-1916-8

Josefa Metz erlangte in der Reichshauptstadt Anerkennung, die ihr in Bielefeld allerdings lange verwehrt geblieben zu sein scheint: „In den literarischen Zentren, in Berlin und Wien, ist der Name Josefa Metz wohlbekannt, und ihre Arbeiten sind sehr geschätzt. Nur in ihrer Vaterstadt wird die Dichterin noch nicht so anerkannt, wie sie es wohl verdiente: Das ist kein Ehrenzeugnis für ihre Vaterstadt.“, schrieb der Bielefelder General-Anzeiger am 22. Dezember 1917 in einer begeisterten Rezension über „Ruth Webers Erlebnisse“. Jedoch fiel die örtliche Bewertung des Schaffens von Josefa Metz offensichtlich uneinheitlich aus, wie das Statement einer Frau Buddeberg belegt: „Sie war eine Persönlichkeit in Bielefeld. […] Ihr Name hatte in Bielefeld einen sehr guten Ruf.“ Möglicherweise reflektiert die positive Wendung auch die schrittweise errungene Geltung in der Literaturszene und anschließend in ihrer Heimatstadt, der sie verbunden blieb. Bei einem Besuch in der Städtischen Bibliothek für Heimatkunde im Frühling 1910 schrieb sie in deren Goldenes Buch:

„Das ist so schön: wenn an der Heimat Schwelle

Die fremden Bilder mählich uns verlassen,

Wenn alte Träume durch die alten Gassen

Herübergrüßen aus der Kindheit Helle,

Und alle Länder, die der Fuß durchmessen

Vor eines Hauses offener Tür vergessen.“

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Eintrag von Josefa Metz im Goldenen Buch; Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 300,5/Handschriften, gebunden Nr. 206: Goldenes Buch der Städtischen Bibliothek für Heimatkunde, Bielefeld, 1909-1925

Josefa Metz´ Schaffenszeit fiel in eine Phase der inhaltlichen Modernisierung und Neuausrichtung des Genres Kinderbuch weg von moralisierend-pädagogischen, heute verstörend wirkenden (Struwelpeter!) Ansätzen hin zu einem emanzipierend-reflektierenden Zugang, der dem Kind eine aktive Rolle als fühlendes und emanzipiertes Wesen in Familie und Gesellschaft zubilligte. Das geschah nicht dozierend, sondern einfühlend und auch positiv naiv erzählend zugleich – das machte die „Dichterin der Kinderseele“ und ihr Werk aus.

In Berlin hatte Josefa Metz 1903 ihr erstes Kinderbuch „Didi und Konsorten“ veröffentlicht und mehrfach Lesungen gehalten, so u. a. 1906 bei einer Matinee im Beethoven-Saal, deren Erlös an geistig behinderte Kinder ging. 1908 wurde in Wien ihr Märchenspiel „Den König drückt der Schuh“ uraufgeführt, das danach in Bielefeld (10. Februar 1908) und Karlsruhe (1913) gezeigt wurde. Der Bielefelder Generalanzeiger feierte das Stück und die Autorin am 11. Februar 1908 überschwänglich, deren „unübertroffene Domäne das Kinderparadies“ sei, die aber nunmehr souverän und erfolgreich das Bühnenparkett erobere mit „Worte[n] unendlicher Zartheit und Innigkeit“. Das Publikum habe Inszenierung und Autorin gefeiert: „Da ging ein Zug lebhafter Dankbarkeit durchs Haus, der unbestritten der Dichterin galt. Blumen- und Kranzspenden, Hervorrufe ohne Ende und lauter Jubel an den Aktschlüssen […]“. Auch „Der Schusterprinz“ wurde in zahlreichen Städten aufgeführt.

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Manuskript „Didi und Konsorten“ auf einem Gerichtsformular aus den väterlichen Unterlagen, ca. 1902/03; Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 200,49/Nachlass Josefa Metz, Nr. 31

Das umfangreiche schriftstellerische Werk von Josefa Metz umfasst vor allem für ihre Zeit moderne Gedichte und Bühnenstücke für Kinder, die humorvoll waren und nicht erziehend wirken wollten. Darüber hinaus gehende, tiefgründigere Betrachtungen fanden ab 1916 Eingang in ihre dann vielseitiges Schaffen Sexualität („Ruth Webers Erlebnisse“, „Der verschlossene Garten“), Ehebruch („Armer kleiner Pierrot“, „Dünenvilla“ aus „Wehrlose“), unerwiderte Liebe („Dichterliebe“) und elterliche Doppelmoral machte sie zum Thema. Die 1916 erschienene Novelle „Wehrlose“ zeigt eine Wendung im Werk von Josefa Metz, die erstmalig die Kinderwelt und ihre Bedingungen hinterfragte. Die doppelten „fiktionalen Innenschauen“ (Frank Meier) des Bandes schlagen sich in der Gegenüberstellung von „Träumereien, Gedanken und Verinnerlichungen“ im Kontrast zur verständnislosen Umwelt nieder sowie in einer überkritischen Selbstreflexion mit Scham- und Suizidgedanken.

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Titel des Buchs „Kindergedichte“ von 1922; Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld, Signatur: D 30 M 95 8

1916 traf sie in Wien Arthur Schnitzler, wohnte danach aber ab Mitte der 1920er-Jahre wieder in Berlin. Möglicherweise aus finanziellen Nöten wurde ihr aus dem Schriftstellerfonds beim preußischen Kultusministerium ein einmaliger Betrag von 250 Reichsmark bewilligt. Zwischen 1920 und 1930 veröffentlichte sie drei Bücher („Kindergedichte“, 1922, „Von Hans Sachs bis Wilhelm Busch“, 1924 und Kasperl auf Reisen“, 1925). Ab Januar 1930 lebte sie für mehrere Jahre erneut in München, wo sie sich beim Bayerischen Rundfunk erfolgreich um Lesungen ihrer Werke beworben hatte. Am 23. April 1931 wurde im Bielefelder Stadttheater ihre Burleske „Das Experiment“ uraufgeführt. Zuletzt am 18. Februar 1933 erschien ihr derbes „Faschings-Erlebnis“ eines alkoholisierten Medizin-Studenten in München in der Unterhaltungsbeilage der Westfälischen Neuesten Nachrichten, die bald zum NSDAP-Parteiblatt avancieren sollten.

Anfang 1935 bemühte sich Josefa Metz um eine Mitgliedschaft im Reichsverband Deutscher Schriftsteller, die jedoch abgelehnt wurde. Am 20. Februar 1935 wurde sie aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen, was einem Berufsverbot gleichkam und ihr Schaffen auf eine Mitwirkung allein im Jüdischen Kulturbund reduzierte. Zuletzt veröffentlichte sie 1937 in Berlin „Eva. Aus einer glücklichen Kindheit“, das autobiographische Züge mit deutlich erkennbaren Bielefeld-Bezügen trägt.

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Das Hausbuch Detmolder Straße 4 hält den Meldeverlauf der Familie Metz fest; Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 104,3/Einwohnermeldeamt, Nr. 1278

Am 2. Oktober 1938 kehrte Josefa Metz letztmalig nach Bielefeld zurück, zumindest war sie bis zum 29. Dezember 1938 dort gemeldet. Dass sie danach noch einmal besuchsweise in der Stadt war ist anzunehmen, bleibt aber unklar. In diese Zeit fielen die Ereignisse der Pogromnacht mit der Zerstörung der Synagoge an der Turnerstraße und eine intensivierte „Arisierung“ jüdischer Betriebe. Die Demütigung der jüdischen Bevölkerung erlebte Josefa Metz in diesen Wochen tagtäglich und ganz nah beim elterlichen Haus an der Detmolder Straße. Denn nur 50 Meter östlich hatte die NSDAP-Ortsgruppe Sparenberg (am 1. November 1938 wurde diese in die OG´n Siekertor, in der das Haus dann lag, und Fröbel aufgeteilt) spätestens 1937 an der Haltestelle Landgericht einen „Pressekasten“ installiert. In diesem hingen abwechselnd Ausgaben des antisemitischen Hetzblatts „Der Stürmer“, des SS-Wochenblatts „Das Schwarze Korps“ und der „SA.-Mann“ aus. Dieser Kasten ist übrigens der bislang einzige fotografisch dokumentierte in Bielefeld.

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Unweit der Villa Metz stand östlich ein Pressekasten der NSDAP-Ortsgruppe Sparenberg, ab 1938 Siekertor; Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,3/Fotosammlung, Nr. 11-533-27

Nach einem etwas mehr als zweimonatigen Aufenthalt in Bielefeld bei ihrer Schwester Paula (1866-1941) im elterlichen Haus verzog Josefa Metz mit ihr erneut nach Berlin, Bismarck-Str. 66. Erst nach der Rückkehr von Paula Metz im März 1939 nach Bielefeld wurde das Haus ab Mai 1939 mit weiteren jüdischen Familien belegt und damit zu einem „Judenhaus“. Ehepartner und Familien wurden von hier aus nach Riga, Warschau, Theresienstadt und Auschwitz deportiert. Nach der Auschwitz-Deportation vom 2. März 1943 wurden dort ab April 1943 bevorzugt „Mischehen“-Familien dort untergebracht. Die Wohnverhältnisse galten spätestens seit 1937 aufgrund baulicher Mängel und Feuchte als desolat, das Obergeschoss war bis auf ein einziges Zimmer unbewohnbar, im Erdgeschoss verhinderten nur von innen angebrachte Paneele weiteren Feuchteeintritt, das Dach – und damit wohl auch Josepha Metz´ Turmzimmer – war ebenfalls vollständig reparaturbedürftig, da Holzteile „völlig verfault“ waren.

Das Haus wurde beim Hauptangriff auf Bielefeld am 30. September 1944 zu mehr als 60 % zerstört und erst 1953 abgebrochen. Im Entschädigungsverfahren für den Hausrat wurde die Nichtjüdin Elisabeth Blaustein zum Inventar befragt. Sie war mit ihren drei Kindern im Frühjahr 1943 von Chemnitz nach Bielefeld gekommen, nachdem ihr Ehemann Tobias Blaustein in das Bielefelder Arbeitslager Schloßhofstr. 73 überstellt worden war, und zog in das „Judenhaus“ Detmolder Straße 4. Im Rahmen der Entschädigungsregelungen für die Familie Metz wurde sie am 17. Februar 1969 vorgeladen. Dem Beschwerdeausschuss für den Lastenausgleich in Detmold schilderte sie, dass es sich beim Haus Detmolder Straße 4 im „ein hochherrschaftliches Einfamilienhaus mit einer größeren Anzahl sehr geräumiger Zimmer“ gehandelt habe. In ein von der Gestapo verschlossenen Dachgeschosszimmer (eben das Turmzimmer) habe sie bei Gelegenheit eines Gestapoaufenthalts einen Blick werfen können. Dieses sei mit „Möbelstücken und Hausrat voll gestopft“ gewesen sein: „Es handelte sich durchweg um sehr wertvollen Hausrat. […] Es war im ganzen Haus bekannt, daß der Hausrat der […] Frau Josefa Metz gehörte.“

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Die zerstörte Villa Metz, Detmolder Straße 4, 1947; Bestand 108,5/Bauordnungsamt, Hausakten, Nr. 6048: Detmolder Straße 4 (Standort heute: Kreuzstr. 1), Philipp Metz, spätere Eigentümer u.a. Paula Metz und Josefa Metz, 1884-1953

Über die Lebens- und Wohnverhältnisse von Josefa Metz in Berlin ab 1938 ist nichts bekannt. Sie müssen ungleich kärglicher gewesen sein als in Bielefeld bis 1939. Am 20. August 1942 wurde Josefa Metz von Berlin, Otto-Mayer-Straße 6, mit dem Transport I/48 nach Theresienstadt verschleppt, wo sie am 13. Februar 1943 ums Leben kam – die Todesfallanzeige gab als Sterbeursache „Pneumonia Lungenentzündung“ an.

Inmitten des Ersten Weltkriegs hatte Josefa Metz das Gedicht „Keine Chronik“ veröffentlicht, das sich unter Außerachtlassung der „Helden“-Zeile, die sich um die Soldaten dreht, nach 1945 ganz anders lesen lässt:

„Was wir in diesen Zeiten gelitten,

Wird keine Chronik jemals sagen,

Nur Geschehnisse werden eingetragen:

Wo, wann, um was unsere Helden stritten.

Es wird von Not und Mangel berichtet,

Von allem, was wir so schmerzlich entbehrten,

Die Lasten, die unsere Seele beschwerten,

Die Dramen, die uns der Kummer gedichtet,

Die kann der Chronist nicht wiedergeben,

Die lassen sich niemals weitertragen,

Die schwinden dahin mit unseren Tagen,

Die sind zu Ende mit unserm Leben.

Doch … der Dichter vermag sie einstmals zu heben,

Schätze, die aus dem Dunkel erblühen,

Vielleicht, daß dann tausend vernichtete Leben

Aus dem stillen Glanz eines Verses glühen.“




Quellen

  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 101,5/Geschäftsstelle V, Nr. 551: Wohnungsangelegenheiten jüdischer Personen, 1939-1942
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 104,3/Einwohnermeldeamt, Nr. 18: Meldekartei Bielefeld-Mitte, 1920-1958
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 104,3/Einwohnermeldeamt, Nr. 58: Meldekartei Bielefeld-Mitte, Abgänge 1896-1930
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 104,3/Einwohnermeldeamt, Nr. 1278, Bd. 1: Hausbuch Detmolder Straße, 4, S. 1
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 108,5/Bauordnungsamt, Hausakten, Nr. 6048: Detmolder Straße 4 (Standort heute: Kreuzstr. 1), Philipp Metz, spätere Eigentümer u.a. Paula Metz und Josefa Metz, 1884-1953
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 108,10/Amt für Wohnungswesen, Nr. 1490: Detmolder Straße 1-27, 1921-1963
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 109,5/Ausgleichsamt, Nr. 13130-13132 u. 17703: Gebäudeschaden Detmolder Straße 4, Erben Metz
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 200,110/Nachlass Monika Minninger, Nr. 31, 36-37 u. 53-62
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 200,49/Nachlass Josefa Metz, Nr. 31 u. 41
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 300,5/Handschriften, gebunden Nr. 206: Goldenes Buch der Städtischen Bibliothek für Heimatkunde, Bielefeld, 1909-1925; Enthält u.a.: Josefa Metz
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 300,5/Handschriften, gebunden, Nr. 150, Bd. 10: Melderegister 1878-1880, hier 158v
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,2/Zeitungen, Nr. 5: Bielefelder General-Anzeiger v. 11. Februar 1908 u. 22. Dezember 1917, Nr. 6: Westfälische Neuste Nachrichten v. 18. Februar 1933

Online-Ressource

  • Juden- und Dissidentenregister Minden, Kreis Minden (Landesarchiv NRW, Abteilung Ostwestfalen-Lippe, Bestand P2, Nr. 211, 85v-86r (Nr. 229)

Literatur

  • Kümmerling-Meibauer, Bettina (Hg.), Jüdische Kinderliteratur: Geschichte, Traditionen, Perspektiven, Ausstellungskatalog, Wiesbaden 2005
  • Literaturkommission für Westfalen (Hg.), „Dichterin der Kinderseele“. Josefa Metz. Lesebuch. Zusammengestellt und mit einem Nachwort versehen von Michael Vogt (Veröffentlichungen der Literaturkommission für Westfalen, Bd. 12; Texte, Bd. 1), Bielefeld 2004
  • Macha-Krau, Heidrun, Josefa Metz (1871-1941), eine Bielefelder Schriftstellerin, in: Ilse Brehmer/Juliane Jacobi-Dittrich (Hg.), Frauenalltag in Bielefeld, Bielefeld 1986, S. 227-253
  • Meier, Frank, Die Bielefelder Dichterin Josefa Metz und die Konstruktion verschlossener Welten. Das Bild der Jugend im Novellenband „Wehrlose“ von 1916, in: 98. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg (2013), S. 211-238
  • Nölle-Hornkamp, Iris, Josefa Metz, in: Westfälisches Autorenlexikon, Bd. 3: 1850-1900, Paderborn 1997, S. 479-481
  • Vogt, Michael, „dann lesen wir vierhändig“ – Über die Schriftstellerin Josefa Metz (1871-1943), in: Hartmut Steinecke, Iris Nölle-Hornkamp, Günter Tiggesbäumker (Hg.), Jüdische Literatur in Westfalen. Spuren jüdischen Lebens in der westfälischen Literatur (Veröffentlichungen der Literaturkommission für Westfalen, Bd. 11), Bielefeld 2004, S. 41-63
  • Wambach, Susanne, „Geh ich an einem Kind vorbei, lachen wir immer alle zwei“ – Die Schriftstellerin Josefa Metz (1871-1943), in: Bärbel Sunderbrink (Hg.), Frauen in der Bielefelder Geschichte, Bielefeld 2010, S. 55-63

Erstveröffentlichung: 01.10.2021

Hinweis zur Zitation:
Rath, Jochen, 19. Oktober 1871: Geburt der Schriftstellerin Josefa Metz in Minden, https://historischer-rueckklick-bielefeld.com/2021/10/01/01102021/, Bielefeld 2021

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